Warum können wir eine Zuwendung an den Mitarbeiter zur Silberhochzeit nicht in der GuV geltend machen ?

Unsere Personalabteilung hatte einem Mitarbeiter zur Silberhochzeit ein Geschenk im Wert von 55 Euro übergeben und dies auch in ur-logistik eingestellt.

Jetzt sagt uns die Buchhaltung anhand der Darstellung in ur-logistik das der Betrag nicht als Aufwand in der GuV der Bank berücksichtigt werden könnte und die Bank sogar Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer dafür abführen müsste. Warum ?

die Lösung…

Nachdem wir dies mit Ihnen gemeinsam per teamviewer geprüft hatten stellen wir hier als Beispiel einmal diesen workflow nach. Was also war passiert ?

Die Buchhaltung hatte in der Ansicht der übergebenen Geschenke festgestellt, das ein Vorgang, nämlich ein Geschenk für einen Mitarbeiter zur Silberhochzeit, nicht in der GuV berücksichtigt werden würde…

1. der Vorgang ist nicht für die Absetzbarkeit als Aufwand gekennzeichnet

 

Dies würde übrigens auch am zugrunde liegenden Einzelbeleg sichtbar werden…

2. auch hier wäre erkennbar das der Vorgang nicht in der GuV zu berücksichtigen ist


 

Warum nicht in der GuV absetzbar ?

ur-logistik errechnet je nach Eintrag in der Maske zur Anforderung oder auch bei späterer Zuordnung der Kundendaten auch welche Beträge sich als Aufwand für die Bank ergeben. Dies wird anhand der Eintragungen genau berechnet…

Und hier hätte im konkreten Fall die Zuordnung eben als“Aufmerksamkeit für den Mitarbeiter“ erfolgen müssen. Denn so wäre dies ja ein ’normales‘ Werbegeschenk gewesen. Und da eben gilt nun einmal die Grenze von aktuell 35 €…

Dies wird dann auch am Beleg in der DokumentenHistorie entsprechend beschrieben…

Daher hatte ur-logistik eben auch diesen Vorgang steuerlich korrekt so errechnet, das eine Berücksichtigung als Aufwand für die GuV nicht in Betracht kommen konnte…

 

Was also ist zu veranlassen ?

Hier kann der Vorgang in ur-logistik erneut geöffnet werden und es genügt den Haken bei < als Aufmerksamkeit für den MA ? > zu setzen und den Beleg erneut zu speichern. ur-logistik nimmt dann eine erneute Prüfung anhand der dann vorhandenen Einstellungen vor. Und damit dann stellt sich der Vorgang wie folgt dar:

3. nur mit dieser Schaltereinstellung kann eine Aufmerksamkeit für einen Mitarbeiter zutreffend zugeordnet werden…

 

Hier wurden also die Beträge neu berechnet und korrekt anhand der Einstellungen ausgewiesen. Daher ist also auch der Vorgang in der GuV zu berücksichtigen. Und auch die Ansichten für die Finanzverwaltung ist dann neu zusammen gestellt. Und auch bei den Auswertungen nach Monat ist der Vorgang dann richtig erfasst…

 

Conclusion

 

Hier hatte ur-logistik von Beginn an richtig berechnet und korrekt dargestellt. Und Sie konnten jetzt erkennen das auch Änderungen möglich sind…

Allerdings sollten Sie Ihre Mitarbeiter erneut anweisen bei nachweispflichtigen Vorgängen die erforderlichen Daten gleich korrekt und vollständig zu erfassen. Damit dann auch wären die Vorgaben für das Compliance, hier das Taxc-Compliance leichter einzuhalten…

 

 



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